Böfflamott - Sellerie köchelt in Schlagrahm

Selleriepüree – supereinfach, supergut

Böfflamott - Sellerie köchelt in Schlagrahm
Böfflamott – Sellerie köchelt in Schlagrahm

Jeder kennt Kartoffelpüree, aber wer hat schon mal Selleriepüre gegessen oder gar selbst gemacht. Dabei ist Selleriepüree einfacher zu machen als Spiegeoleier. Nicht nur, dass Selleriepüree gut schmeckt, Sellerie ist auch noch enorm gesund. Gegen Entzündungen soll er helfen, weil Sellerie eine hervorragende Antioxidantienquelle ist. Neben antioxidativ wirksamen Vitaminen (z. B. Vitamin C und Beta-Carotin) enthält der Sellerie auch beachtliche Mengen an Polyphenolen. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe mit ebenfalls stark antioxidativer Wirkung. Positiv wirkt sich Sellerie bei Gicht aus, weil er entwässernd wirkt und damit auch Harnsäure ausgeschieden wird. Wenn man so ein paar Internetseiten über Sellerie liest, dann könnte man glauben, dass Sellerie beinahe ein Allheilmittel wäre. Wir verwenden Knollensellerie aber mal als ganz normale Beilage zu allen möglichen Speisen, weil allein der Geschmack es wert ist Selleriepüree zu kochen.

Was brachen wir für Selleriepüree?

  • 1 Knollensellerie ca. 500g
  • 100g Schlagrahm
  • Butter oder braune Butter nach Geschmack
  • Pfeffer
  • Muskatnuss frisch gerieben

Dann legen wir mal los!

Selleriepüree - Sellerie gewürfelt
Für das Selleriepüree muss der Sellerie gewürfelt werden

Als erstes wird die Sellerieknolle geschält und geputzt. Am einfachsten geht das mit einem Schinkenmesser. An der Unterseite eine Scheibe abschneiden, den Kopf auf der nun ebenen Seite auf das Schneidbrett legen und mit dem Messer die äußerer Schicht abschneiden. Dann den Selleriekopf in rund 1 bis maximal 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben in Würfel schneiden.

In einem ausreichend großen Topf den Schlagrahm erhitzen und die Selleriewürfel hinein geben. Zugedeckt rund 20 Minuten weich garen. Nicht kochen, weil der Rahm sonst aufschäumt. Es reicht, wenn der Rahm ganz minimal vor sich hin schmort.

Wenn die Zeit abgelaufen ist, soviel wie möglich von der Flüssigkeit aus dem Topf schöpfen, oder die Selleriewürfel aus dem Topf nehmen. Die Flüssigkeit nicht wegschütten!
Mit einem Küchenstab die Selleriewürfel pürieren und immer wieder von der Flüssigkeit zugeben, bis ein schönes Püree entsteht. Dazwischen den Butter oder braune Butter unterrühren. Wenn das Selleriepüree die nach Ihren Vorlieben richtige Konsistenz hat, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Fertig! Laasen Sie es sich schmecken.

Variationen von Selleriepüree

Selleriepüree kann natürlich mit verschiedenen anderen Gemüsen kombiniert werden. Mit Geleben Rüben ergibt sich ein wohlschmeckendes Püree. Oder mit Trüffeln, habe ich noch nicht probier, soll aber gut schmecken.
Selleriepüree zusammen mit Rahmwirsing zu einem schönen Böfflamott ist bei uns ja das Liebingsgericht der Familie.

1 Gedanke zu “Selleriepüree – supereinfach, supergut

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